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Aktuelles

05.04.2013: Neue SEEK-Projekte zum 1. April 2013 gestartet

Die vierte Projektvergaberunde im SEEK-Forschungsprogramm ist abgeschlossen, und acht neue SEEK-Projekte konnten zum 1. April 2013 starten. Die Konkurrenz um die SEEK-Fördermittel war in dieser Ausschreibungsrunde mit insgesamt 32 eingereichten, qualitativ hochwertigen Projektanträgen so groß wie nie zuvor. Von den internationalen Projektgutachtern erhielten acht Projektanträge in einem aufwendigen Auswahlverfahren den Zuschlag. Diese wurden aufgrund ihrer besonderen wissenschaftlichen Qualität und Originalität sowie des hohen Grads der internationalen Kooperation und des wissenschaftlichen Austauschs für das SEEK-Forschungsprogramm ausgesucht. In allen Projektteams kooperieren ZEW-Wissenschaftler eng mit international renommierten Kollegen.

Mehr Informationen zu den SEEK-Projekten 2013 (in Kürze)

20.03.2013

Programm der dritten SEEK-Jahreskonferenz "Engines for More and Better Jobs in Europe" jetzt veröffentlicht

Das internationale Forschungsprogramm "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK) am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist auch in seinem vierten Jahr sehr erfolgreich. Das Programm für die dritte SEEK-Jahreskonferenz zum Thema "Engines for More and Better Jobs in Europe" am 25. und 26. April 2013 liegt nun vor.

Die Konferenz wird internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und öffentlichen Institutionen zusammenbringen. Zahlreiche Vorträge und Panels werden ein Forum für die Debatte darüber bieten, wie Arbeitsmärkte und die soziale Sicherung reformiert werden müssen, damit die Ziele der "Europa 2020"-Wachstumsstrategie der EU - integratives Wachstum für mehr und bessere Arbeitsplätze - erreicht werden können. Höhepunkte der Konferenz 2013 werden sowohl der Vortrag von Frank-Jürgen Weise, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, als auch weitere Vorträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sein.

Der erste Konferenztag wird einem politisch-ökonomischen Forum gewidmet sein. Am zweiten Konferenztag präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse zum Konferenzthema in einem umfassenden Programm in parallel stattfindenden wissenschaftlichen Sessions.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Konferenz-Webseite

13.02.2013

ZEW policy brief erschienen: Finanzierungsprobleme von Start-Ups - Externe Ratings lassen Banken bei Kreditvergabe an junge Hightech-Unternehmen weitgehend kalt

Externe Kreditwürdigkeitsprüfungen durch Rating-Agenturen haben für Banken bei der Kreditvergabe an Unternehmen aufgrund der verschärften Regulierung durch Basel II erheblich an Bedeutung gewonnen. Insbesondere junge innovative Unternehmen, die noch keine aussagekräftige Kredithistorie vorweisen können, haben oft erhebliche Schwierigkeiten, Bankkredite zu erhalten. Die These, ungünstige oder fehlende Ratings seien der Grund dafür, bestätigt sich jedoch nicht. Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen, der Tilburg University und der KU Leuven im Rahmen des SEEK-Forschungsprogramms zeigt zwar, dass negative Ratings generell für Unternehmen den Zugang zu Krediten erschweren. Gerade für junge, innovative Unternehmen fällt dieser Effekt allerdings deutlich geringer aus.

Download des vierseitigen ZEW policy briefs "Start-up Financing: How Credit Ratings and Bank Concentration Impact Credit Access" mit einer ausführlichen Darstellung der Forschungsergebnisse in englischer Sprache (als PDF-Datei, 157 KB)

29.11.2012

Call for Project Proposals 2013: ZEW-Forschungsprogramm "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK)

Das Land Baden-Württemberg fördert im Rahmen des ZEW-Forschungsprogramms "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK) die internationale Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern aller ökonomischen Disziplinen. Interessierte Wissenschaftler aus dem Ausland können, in enger Kooperation mit ZEW-Wissenschaftlern, bis zum 31. Januar 2013 Projektvorschläge einreichen. Das beantragte Budget kann bis zu 200.000 Euro für eine Projektlaufzeit von 12 bis 18 Monaten betragen.

Die thematischen Schwerpunkte des Forschungsprogramms SEEK sind:

  • Entstehung von Wissen und Innovationen
  • Diffusion und Adoption von Wissen und Innovationen
  • Einsatz von Wissen in Unternehmen und Branchen
  • Konsequenzen und Implikationen einer wissensbasierten Wirtschaft
  • Wirtschaftspolitische Herausforderungen einer wissensbasierten Wirtschaft

Auswahl- und Prüfungskriterien

Die Projektanträge werden von einem Scientific Board begutachtet. Dieses ist mit ausgewiesenen internationalen Wissenschaftlern besetzt. Auswahlkriterien sind die wissenschaftliche Qualität und die Originalität des eingereichten Vorschlags sowie die Intensität der wissenschaftlichen Kooperation, inklusive Gastaufenthalte der beteiligten Wissenschaftler an der jeweils anderen Forschungseinrichtung. Im Rahmen des Forschungsprogramms werden nur Projekte gefördert, bei denen ZEW-Wissenschaftler mit internationalen Partnern kooperieren.

2013 Call for Project Proposals (in englischer Sprache)

2013 Submission Guidelines (in englischer Sprache)

09.11.2012

Call for Papers: Dritte SEEK-Konferenz "Engines for More and Better Jobs in Europe" (25.-26. April 2013, Mannheim)

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim veranstaltet vom 25.-26. April 2013 die dritte Konferenz des Forschungsprogramms "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK). Vorrangiges Ziel der internationalen Konferenz ist es, die Herausforderungen zu verdeutlichen, die den Arbeitsmärkten und Sozialsystemen der europäischen Volkswirtschaften bevorstehen. Die Konferenz bringt politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler zusammen, um Wege zu diskutieren, mit denen die Vision von Europa 2020 mit Arbeit und Wohlstand für alle verwirklicht werden können. Wissenschaftler aus verschiedenen wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen sind eingeladen, Beiträge für die Konferenz einzureichen. Dazu senden Sie bitte bis spätestens 15. Januar 2013 das vollständige Papier in englischer Sprache (inkl. eines Abstracts mit max. 100 Worten) oder ein ausführliches Abstract mit 500-600 Worten an seek@zew.de (Betreff: "Submission SEEK conference 2013").

Die eingereichten Beiträge sollten eines der folgenden Themen behandeln:

  • Dual labour markets
  • Over-qualification and skill-mismatch
  • Migration and immigration
  • Youth unemployment
  • Educational finance
  • Tax systems and employment
  • Knowledge, learning and technology adoption
  • ICT labour markets
  • Labour markets, productivity and innovation
  • Green jobs

Weitere Informationen und der Call for Papers (in englischer Sprache)

31.10.2012

ZEW policy brief erschienen: Größere Flexibilität würde Erfolg der staatlichen Innovationsförderung steigern

Jahr für Jahr fördern die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten mit Millionen von Euro Forschung und Entwicklung (FuE) sowie Innovationsprojekte in Unternehmen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. Der Erfolg staatlicher Förderprogramme und damit der Ertrag jedes eingesetzten Euros ließe sich allerdings deutlich steigern, wenn das derzeit eher starre Modell der staatlichen Förderung stärker flexibilisiert würde. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) gemeinsam mit der Warwick Business School im Rahmen des SEEK-Forschungsprogramms durchgeführt hat.

Download des vierseitigen SEEK policy briefs "Public Funding of Innovation Projects: Is it Time for a More Flexible Approach?" mit einer ausführlichen Darstellung der Forschungsergebnisse in englischer Sprache.

20.09.2012

SEEK-Workshop: Patent Litigation in Europe - A Story of War and Settlement? (22. November 2012, Brüssel)

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), die Solvay Brussels School of Economics and Management und die Universidad Carlos III de Madrid veranstalten gemeinsam am 22. November 2012 in Brüssel einen englischsprachigen Workshop zum Thema "Patent Litigation in Europe – A Story of War and Settlement?". Der internationale Workshop findet im Rahmen des Forschungsprogrammes "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK) statt und befasst sich mit der Diskussion von Effektivität und Effizienz des europäischen Systems zur Beilegung von Patentstreitigkeiten.

Eine begrenzte Anzahl interessierter Teilnehmer kann sich bis zum 12. November 2012 per E-Mail an patentworkshop2012@zew.de anmelden. Nach dem Workshop sind alle Teilnehmer zum Vortrag "Perspektiven der Wirtschaftspolitik: Das Jahresgutachten 2012/13 des Sachverständigenrats" von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz, ZEW-Präsident und Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, eingeladen.

Weitere Informationen zum SEEK-Workshop (in englischer Sprache)

10.08.2012

Call for Papers: SEEK-Workshop zum Thema "Incentives and Innovations" (23. - 24. November 2012)

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) veranstaltet gemeinsam mit der Erasmus Universität Rotterdam einen SEEK-Workshop zum Thema Anreize und Innovationen. Der englischsprachige Workshop findet im Rahmen des Forschungsprogramms "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK) vom 23.-24. November 2012 in Mannheim statt. Empirische sowie experimentelle Beiträge und theoretische Modelle zu Anreizen und Innovationen aus den Bereichen Volkswirtschaftslehre, Management, Soziologie, Psychologie und anderen Disziplinen sind willkommen. Bitte reichen Sie ihre vollständigen Papiere oder erweiterte Abstracts als PDF bis spätestens dem 1. Oktober 2012 unter incentives-workshop2012@zew.de ein. Interessierte ohne Einreichung können sich per E-Mail anmelden, die Teilnahmegebühr am Workshop beträgt für Nicht-Präsentierende 120 EUR.

Weitere Informationen und Call for Papers (in englischer Sprache)

01.08.2012

Call for Papers: SEEK-Workshop zum Thema "Non-Linear Economic Modelling: Theory and Applications" (12.-13. Dezember 2012)

Für den englischsprachigen SEEK-Workshop zum Thema "Non-Linear Economic Modelling: Theory and Applications" fordern wir zur Einreichung theoretischer, mathematischer und empirischer Arbeiten auf. Ziel des Workshops ist es, aktuelle wissenschaftliche Arbeiten in diesem Themengebiet zu diskutieren und eine Plattform für den Ideenaustausch innerhalb einer kleinen Gruppe von Forschern zu bieten. Beiträge, die die Beziehungen zwischen dem Finanzsektor und der wirtschaftlichen Dynamik beleuchten, sind besonders willkommen. Der Workshop wird im Rahmen des Forschungsprogramms "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK) am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim durchgeführt. Bitte reichen Sie erweiterte Abstracts oder vollständige Papers bis spätestens zum 30. September 2012 als PDF unter nonlinear-workshop2012@zew.de ein.

Weitere Informationen zum Workshop, sowie eine stets aktuelle Rednerliste (in englischer Sprache)

25.05.2012

SEEK-Forschungsprogramm: Projektvergabe 2012

Mit dem erfolgreichen Abschluss der dritten Wettbewerbsrunde zur Projektvergabe im Rahmen des SEEK-Forschungsprogramms nehmen die Projektteams der sieben geförderten Forschungsprojekte ihre Arbeit auf. Insgesamt gingen 23 Projektanträge von ZEW-Mitarbeitern in Kooperation mit renommierten internationalen Forschern ein. Die Anträge wurden einer externen Evaluation unterzogen, die durch das Scientific Board des SEEK-Forschungsprogramms erfolgte.

Mitglieder des Scientific Boards sind unter anderem Daron Acemoglu (MIT), Bronwyn Hall (University of California at Berkeley & Maastricht University), Kai Konrad (MPI München), Josh Lerner (Harvard Business School), Steve Machin (University College London), Pierre Mohnen (UNU-MERIT & Maastricht University) sowie Fabrizio Zilibotti (University of Zurich).

Folgende sieben Forschungsvorhaben werden in der dritten Runde des SEEK-Programms gefördert:

  • Besteuerung und Innovationen auf Unternehmensebene
  • Finanzmarktstress und makroökonomische Entwicklung: Asymmetrien innerhalb und zwischen Euro-Ländern
  • Wissens- und Lerneffekte in der Adoption von Technologien: Soziale Netzwerke, Adoption und Persistenz im Markt für Videospiele
  • Wie beeinflusst Unternehmensnachhaltigkeit die Kreditkosten?
  • Bewertung der FuE-Förderung anhand des Vergleichs von öffentlich geförderten und privat finanzierten Patenten
  • Asymmetrische Klimapolitik und Wettbewerbsfähigkeit: Eine Analyse der Auswirkungen des Emissionshandelssystems der EU auf energieintensive Industrien
  • Innovationstheoretische Begründungen und empirische Belege für institutionelle Förderung angewandter Forschungsinstutionen am Beispiel der Fraunhofer-Institute

Weitere Informationen zum SEEK-Forschungsprogramm

08.05.2012

Minister Friedrich eröffnet SEEK-Workshop zur Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie in Brüssel

Welche öffentlichen Unterstützungsmaßnahmen helfen der europäischen Automobilindustrie aus der Krise? Inwieweit sind staatliche Förderhilfen wie zum Beispiel Abwrackprämien auch langfristig hilfreich? Welche Instrumente erweisen sich im europäischen Kontext als besonders sinnvoll? Dies sind einige der Fragen, die aus europäischer Perspektive von internationalen Wissenschaftlern, Vertretern der EU-Kommission, führenden Repräsentanten der europäischen Automobilindustrie und weiteren Gästen aus der Politik im Rahmen des SEEK-Workshops "The Economics of Public Support to the European Car Industry" in Brüssel diskutiert wurden.

Der Workshop fand am 3. Mai 2012 in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Brüssel statt. Er wurde gemeinsam vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Katholischen Universität Leuven, Belgien, veranstaltet und ist Teil des Forschungsprogramms "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK), das vom Land Baden-Württemberg finanziert und vom ZEW durchgeführt wird. Die Bedeutung und Aktualität der im Workshop diskutierten Fragen kamen unter anderem darin zum Ausdruck, dass der Europaminister des Landes Baden-Württemberg, Peter Friedrich, gemeinsam mit ZEW-Präsident, Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Franz, den Workshop eröffnete. 

Mehdi Hocine von der EU-Kommission (GD Wettbewerb) und Dr. Nina Leheyda vom ZEW führten zunächst in die Thematik ein. Anschließend diskutierten Dick Buttigieg (IHS Automotive), Prof. Pasquale Schiraldi, PhD, (London School of Economics) und Prof. Frank Verboven (KU Leuven) die Abwrackprämie aus volkswirtschaftlicher Sicht. Eine weitere Panelrunde beschäftigte sich mit  öffentlichen Unterstützungsmaßnahmen für die europäische Automobilindustrie. Diskutanten waren Dr. Vincent Verouden (GD Wettbewerb, EU-Kommission), Dr. Hans W. Friederiszick (E.CA Economics und ESMT) und Prof. Johannes Van Biesebroeck, PhD (KU Leuven).

Für Rückfragen zum Inhalt

Dr. Nina Leheyda, Telefon 0621/1235-172, E-Mail leheyda@zew.de

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Zweite SEEK-Konferenz zum Thema "Umweltschonendes Wachstum - Eine Herausforderung" - Erster Tag als Livestream verfügbar

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) veranstaltet vom 9. bis 10. März 2012 die zweite Konferenz zum Forschungsprogramm "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK), das vom Land Baden-Württemberg finanziert und vom ZEW durchgeführt wird. Der erste Tag der SEEK-Konferenz wird als Livestream übertragen. Der Stream startet am Freitag, den 9. März 2012, um 13 Uhr.

Livestream ansehen

19.01.2012

Call for Papers: Konferenz zum Thema "News, Sentiment, and Confidence in Fluctuations" (5.-6. März 2012)

Die Veranstalter des englischsprachigen SEEK/CEPR-Workshops zur Rolle von Nachrichten, Erwartungen und Vertrauen bei Konjunkturschwankungen rufen zur Einreichung von Vortragsvorschlägen auf. Der Workshop hat das Ziel, aktuelle wissenschaftliche Arbeiten im genannten Themengebiet zu besprechen und eine Plattform zum Ideenaustausch innerhalb einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern zu bieten. Fortgeschrittene Doktoranden sowie kürzlich promovierte Postdocs sind in besonderer Weise aufgefordert, Papiere zur Präsentation einzureichen. Der Workshop wird im Rahmen des Forschungsprogramms "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK) vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim (Deutschland), der University of British Columbia in Vancouver (Kanada), der Toulouse School of Economics (Frankreich) und dem Centre for Economic Policy Research (CEPR) in London (Vereinigtes Königreich) organisiert. Bitte reichen Sie Abstracts und Papiere bis spätestens zum 1. Februar 2012 als PDF unter seymen@zew.de ein.

Weitere Informationen zur Konferenz (in englischer Sprache):

26.01.2012

Zweite SEEK–Konferenz mit Klaus Töpfer und Franz Untersteller zum Thema "Umweltschonendes Wachstum - Eine Herausforderung" (9.-10. März, Mannheim)

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) veranstaltet vom 9. bis 10. März 2012 die zweite Konferenz zum Forschungsprogramm "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK), das vom Land Baden-Württemberg finanziert und vom ZEW durchgeführt wird.

Die Veranstaltung bietet Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft sowie Wissenschaftlern aus aller Welt eine gemeinsame Plattform, um die Herausforderungen und Chancen nachhaltigen Wachstums für die europäischen Volkswirtschaften zu diskutieren. Zur Konferenz begrüßt das ZEW zahlreiche prominente Redner, darunter:

  • Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) und ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP),
  • Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg,
  • Robert N. Stavins, Harvard University, Vereinigte Staaten,
  • Richard G. Newell, Duke University, Vereinigte Staaten,
  • Georg Müller, Vorstandsvorsitzender, MVV Energie AG,
  • Peter Terwiesch, Vorsitzender des Vorstands, ABB AG,
  • Fritz Vahrenholt, Vorstandsvorsitzender, RWE Innogy GmbH, sowie
  • Georg Zachmann, Research Fellow, BRUEGEL, Belgien.

Des Weiteren stellen Wissenschaftler aus verschiedenen wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen ihre Forschungsergebnisse zum Konferenzthema "Umweltschonendes Wachstum – Eine Herausforderung" vor.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Konferenz-Webseite

18.11.2011

Internationaler SEEK-Workshop zum Thema "Entry, Pricing, and Consumer Search in Online Markets" am ZEW

Gruppenbild

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, veranstaltete am 20. und 21. Oktober 2011 gemeinsam mit der Johannes Kepler Universität, Linz (Österreich), einen Workshop im Rahmen des Forschungsprogramms "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK) zum Thema "Entry, Pricing, and Consumer Search in Online Markets". Der Workshop bot eine Plattform, um aktuelle wissenschaftliche Arbeiten zu diskutieren, die sich mit Onlinemärkten, Firmenstrategien und Konsumentenverhalten beschäftigen. Vierzehn Teilnehmer von internationalen Universitäten stellten ihre Forschungsprojekte im Bereich der Online-Märkte vor.

Die Beiträge am ersten Workshop-Tag diskutierten unter anderem die Auswirkung von Online-Preisvergleichsseiten auf den Gebrauchtwagenmarkt und die Bereitschaft für Online-Plattformen zu bezahlen, die eine Doppelstrategie mit Gratis- und Premiumzugängen verfolgen. Zudem wurde eine Fallstudie präsentiert, in der die Auswirkungen einer Änderung der Plattform-Regeln eines bedeutenden sozialen Netzwerks auf die Programmierer von Anwendungen, sogenannten Apps, untersucht wurde. Hauptredner war am ersten Tag Professor Gautam Gowrisankaran von der University of Arizona. Er präsentierte ein dynamisches Model zur Schätzung von Kaufentscheidungen in Märkten mit langlebigen Verbrauchsgütern mit signifikantem technologischem Fortschritt, wie dem Videokameramarkt. Anders als statische Modelle ermöglicht dieses die Untersuchung von Nachfrageschwankungen über längere Zeiträume. Damit kann beispielsweise auch abwartendes Kaufverhalten analysiert werden.

Die Beiträge des zweiten Workshop-Tags befassten sich mit der Frage, wie sich die durch das Internet verringerten Suchkosten auf die Investitionen in Qualität, Vertriebskonzentration und -strategien oder bereitgestellte Produktinformationen auswirken. Des Weiteren zielten mehrere der vorgestellten empirischen Untersuchungen auf ein tieferes Verständnis der strategischen Interaktion von Firmen ab, beispielsweise in der Luftfahrtindustrie oder auf im Rahmen von Preisvergleichsseiten. Die große Menge und hohe Frequenz an Information auf derartigen Seiten erlaubt eine eingehende Untersuchung von Anbieter- und Kundenverhalten, sowie einen Blick auf den Produktlebenszyklus von vergleichsweise kurzlebigen Produkten.

Die Hauptrednerin des zweiten Tages, Professorin Sara Fisher Ellison vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), stellte ihr jüngstes Projekt über die Preissetzungsstrategien auf Preisvergleichsseiten vor, da hier die Preise mit ausnehmend hoher Frequenz aktualisiert werden können. Ihre Forschungsergebnisse zeigten deutlich auf, was auch schon die vorherigen Workshop-Beiträge erahnen ließen: Die Erforschung der Online-Märkte eröffnet eine Fülle neuer Möglichkeiten, um die wiederholte Interaktion von ökonomischen Akteuren zu studieren.

Für den Verbraucher lässt sich daher das Fazit ziehen, dass es sinnvoll erscheint Preise über einen längeren Zeitraum zu vergleichen. Konsumenten könnten sich so deutliche Einsparungspotenziale erschließen.

17.11.2011

Call for Project Proposals 2012: ZEW-Forschungsprogramm "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK)

Das Land Baden-Württemberg fördert im Rahmen des ZEW-Forschungsprogramms "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK) die internationale Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern aller ökonomischen Disziplinen. Interessierte Wissenschaftler aus dem Ausland können, in enger Kooperation mit ZEW-Wissenschaftlern, bis zum 30. Januar 2012 Projektvorschläge einreichen. Das beantragte Budget kann bis zu 200.000 Euro für eine Projektlaufzeit von 12 bis 18 Monaten betragen.

Die thematischen Schwerpunkte des Forschungsprogramms SEEK sind:

  • Entstehung von Wissen und Innovationen
  • Diffusion und Adoption von Wissen und Innovationen
  • Einsatz von Wissen in Unternehmen und Branchen
  • Konsequenzen und Implikationen einer wissensbasierten Wirtschaft
  • Wirtschaftspolitische Herausforderungen einer wissensbasierten Wirtschaft

Auswahl- und Prüfungskriterien

Die Projektanträge werden von einem Scientific Board begutachtet. Dieses ist mit ausgewiesenen internationalen Wissenschaftlern besetzt. Auswahlkriterien sind die wissenschaftliche Qualität und die Originalität des eingereichten Vorschlags sowie die Intensität der wissenschaftlichen Kooperation, inklusive Gastaufenthalte der beteiligten Wissenschaftler an der jeweils anderen Forschungseinrichtung. Im Rahmen des Forschungsprogramms werden nur Projekte gefördert, bei denen ZEW-Wissenschaftler mit internationalen Partnern kooperieren.

Submission Guidelines (in englischer Sprache)

Call for Project Proposals (in englischer Sprache)

27.09.2011

Call for Papers: Zweite SEEK Konferenz: "The Green Growth Challenge" (9.-10. März 2012, Mannheim)

Nach dem außergewöhnlich großen Interesse an der ersten SEEK-Konferenz im Jahr 2011 veranstaltet das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim nun vom 9.-10 März 2012 die zweite Konferenz des Forschungsprogramms "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies (SEEK)". Vorrangiges Ziel der internationalen Konferenz ist es, die Herausforderungen von nachhaltigem und intelligentem Wachstum für die europäischen Volkswirtschaften zu verdeutlichen. Dieses Thema findet zunehmend Beachtung in Politik und Wissenschaft. Ein weiteres Ziel der Konferenz ist daher, politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler zusammenzubringen, um die Hindernisse für die Entwicklung ökologischer Innovationen innerhalb innovativer Ökosysteme zu diskutieren. Wissenschaftler aus verschiedenen wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen sind eingeladen, Beiträge für die Konferenz elektronisch einzureichen. Dazu senden Sie bitte das vollständige Paper, inklusive eines Abstracts mit 100-200 Wörtern, als Word- oder PDF-Datei (vorzugsweise PDF) bis zum 30. November 2011 an Nicole Gürtzgen (seek@zew.de).

Die eingereichten Beiträge sollten eines der folgenden Themen behandeln:

  • Generierung von Wissen und Innovationen
  • Verbreitung und Anwendung von Wissen und Innovationen
  • Umgang mit Wissen durch Unternehmer und Branchen
  • Auswirkungen von Innovationen auf Wettbewerb, Wachstum und Beschäftigung
  • Die Rolle von Innovation bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen
  • Herausforderungen an und Auswirkungen von Innovationen und Umweltpolitk  

Hauptredner

  • Richard G. Newell (Duke University)
  • Robert N. Stavins (Harvard University)

Weitere Informationen und der Call for Papers (in englischer Sprache)

30.05.2011

SEEK-Forschungsprogramm: Projektvergabe 2011

Mit dem erfolgreichen Abschluss der zweiten Wettbewerbsrunde zur Projektvergabe im Rahmen des SEEK-Forschungsprogramms nehmen die Projektteams der acht geförderten Forschungsprojekte ihre Arbeit auf. Insgesamt gingen 25 Projektanträge von ZEW-Mitarbeitern in Kooperation mit renommierten internationalen Forschern ein. Die Anträge wurden einer externen Evaluation unterzogen, die durch den Wissenschaftlichen Beirat des SEEK-Forschungsprogramms erfolgte.

Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats sind unter anderem Daron Acemoglu (MIT), Bronwyn Hall (University of California at Berkeley & Maastricht University), Kai Konrad (MPI München), Josh Lerner (Harvard Business School), Steve Machin (University College London), Pierre Mohnen (UNU-MERIT und Maastricht University) sowie Fabrizio Zilibotti (Universität Zürich).

Folgende acht Forschungsvorhaben werden in der zweiten Runde des SEEK-Programms gefördert:

  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Automobilindustrie
  • Schätzung der makroökonomischen Substitutionselastizität zwischen unweltverschmutzender und sauberer Produktion
  • Arbeitsteilung, Auslagerung und die Wettbewerbsfähigkeit der wissensbasierten Wirtschaft in Europa
  • Der Einfluss (relativer) Löhne und des Humankapitals auf das Geburtenverhalten: Was lehrt uns der Geburtenrückgang in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung?
  • Anreize und Kreativität – Innovationen in Europas Wissensgesellschaften fördern
  • Die Diffusion klimafreundlicher Technologien – Die Rolle von intellektuellen Eigentumsrechten, Humankapital und Umweltpolitik
  • Der Einfluss philanthropischer Aktivitäten auf die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen
  • Private Finanzierung von Hochschulausbildung – Humankapital als Anlageklasse

Weitere Informationen zu SEEK finden Sie hier

SEEK Kick-Off Konferenz erster Tag: Livestream verfügbar

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) veranstaltet vom 4.-5. März 2011 die Kick-Off Konferenz zum Forschungsprogramm „Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies“ (SEEK), das vom Land Baden-Württemberg finanziert wird. 

Der erste Tag der SEEK Kick-Off Konferenz wird als Livestream übertragen. Der Stream startet am Freitag, den 4. März 2011 um 14 Uhr.

Livestream ansehen

Wissenschaftlicher Beirat vollzählig

Daron Acemoglu (MIT), Josh Lerner (Harvard Business School) und Fabrizio Zilibotti (Universität Zürich) vervollständigen den Wissenschaftlichen Beirat des ZEW-Forschungsprogramms „Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies“ (SEEK). „Wir sind sehr stolz, dass internationale Spitzenforscher unsere Einladung angenommen haben und wir sie als Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats des SEEK-Projektes begrüßen dürfen.“, sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz. „Nun freuen wir uns auf innovative Projektvorschläge von hoher wissenschaftlicher Qualität von internationalen Partnern.“ Die Einreichungsfrist für Projektvorschläge ist der 31. Juli 2010.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Call for Project Proposals und die dazugehörigen Richtlinien zur Einreichung der Projektvorschläge.

SEEK Wissenschaftlicher Beirat

Das ZEW freut sich, mitteilen zu können, dass Bronwyn Hall (University of California, Berkeley und Maastricht University), Kai Konrad (MPI München), Steve Machin (University College London) und Pierre Mohnen (UNU-MERIT und Maastricht University) ihre Mitgliedschaft im Wissenschaftlichen Beirat des ZEW-Forschungsprogrammes „Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies“ (SEEK) bestätigt haben.

18.05.2010

Baden-Württemberg fördert wirtschaftswissenschaftliche Spitzenforschung am ZEW mit drei Millionen Euro

Um die wirtschaftswissenschaftliche Spitzenforschung zu stärken, finanziert das Land Baden-Württemberg ein "Leuchtturmprojekt" am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Insgesamt drei Millionen Euro fließen in den Jahren 2010/2011 in das Forschungsprogramm "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies" (SEEK).

Mit dem Leuchtturmprojekt SEEK baut das ZEW seine Position in der internationalen Forschungslandschaft weiter aus. "In Zukunft soll das ZEW als führendes europäisches Wirtschaftsforschungsinstitut international noch sichtbarer werden", sagt Prof. Dr. Peter Frankenberg, Wissenschaftsminister des Landes Baden-Württemberg. Derzeit tragen Drittmittelprojekte bereits mit 40 Prozent zur Finanzierung des ZEW bei. "Dies zeigt, dass die Politikberatung neben der Forschung einen hohen Stellenwert am ZEW hat. Im Rahmen des SEEK Projektes unterstützt das Land Baden-Württemberg das Forschungsinstitut dabei, seine Expertise im Bereich der Politikberatung weiter auszubauen und ein international orientiertes Forschungs- und Förderungsprogramm für hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftler einzurichten", sagt Prof. Dr. Peter Frankenberg.

Durch das SEEK-Programm erhält die anwendungsorientierte Forschungsarbeit des ZEW in den kommenden Jahren einen kräftigen Schub. "Mit den Erkenntnissen aus SEEK wollen wir dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der immer stärker wissensbasierten Volkswirtschaften in Europa zu steigern", sagt ZEW-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz. "Damit leistet das ZEW einen Beitrag zu den 2020-Zielen der Europäischen Union, die auf eine Steigerung der Produktivität und ein hohes Beschäftigungsniveau in den Mitgliedsstaaten abzielen."

Mit ihrer Entscheidung, das Leuchtturmprojekt SEEK des ZEW zu fördern, folgt die Landesregierung den Empfehlungen des Innovationsrates Baden Württemberg. Er berät die Landesregierung in innovationspolitischen Fragen.

Ansprechpartner:
Stephan Reichert, Telefon: 0621/1235-104, E-Mail: reichert@zew.de
Thomas Kohl, Telefon: 0621/1235-111, E-Mail: kohl@zew.de